Theoretische Grundlagenwerke für das (Selbst-)Studium
Gerster, H.-D.; Schultz, R.:
Schwierigkeiten beim Erwerb mathematischer Konzepte im
Anfangsunterricht, Freiburg (Pädagogische Hochschule) 2000
Hier finden sich die
Ergebnisse einer groß angelegten Studie zum Thema
Rechenschwäche. Durch die zahlreichen Beispiele zur
Fehleranalyse und die umfangreichen Auswertungen bietet sich
dieses Werk gut für die Lehrerfortbildung an. Dieses Werk ist
nicht im Buchhandel, sondern nur direkt von der Universität bei
Prof. Gerster erhältlich (siehe
http://opus.bsz-bw.de/phfr/volltexte/2007/16
Krauthausen, G.; Scherer, P.: Einführung in die
Mathematikdidaktik, Heidelberg (Spektrum) 2001
Ein Pflichtwerk für Lehramtsstudent(inn)en
für den Grundlagenbereich Arithmetik. Auch sehr gut geeignet zur
„Wiederauffrischung“ bei Mathematiklehrer(inne)n.
Lorenz, J. H.; Radatz, H.:
Handbuch des Förderns im Mathematikunterricht, Hannover (Schrödel)
1993
Das Standardwerk im deutschsprachigen Raum zum Thema
Dyskalkulie. Hier findet sich viel Material zum Thema
Fehleranalyse, Binnendifferenzierung und Förderung.
Empfehlenswert für Grundschul- und Sonderschul-Lehrer(innen)
gleichermaßen.
Padberg, F.:
Didaktik der Arithmetik, Heidelberg (Spektrum) 1996
Ein sehr ausführliches Werk, das sich allen Bereichen der
Grundschularithmetik widmet. Das Buch ist insbesondere für
Grundschullehrer(innen) zu empfehlen, die Mathematik
unterrichten, ohne dieses Fach studiert zu haben.
Piaget, J.; Szeminska, A.: Die
Entwicklung des Zahlbegriffes beim Kinde, Stuttgart (Klett) 1975
[Erstausgabe 1941!]
Das Thema „Pränumerik“ wurde zum ersten Mal von Piaget
wissenschaftlich erörtert. Sehr empfehlenswert, um invariante
Kinder besser verstehen zu können.
Radatz, H.; Schipper, W.: Handbuch
für den Mathematikunterricht an Grundschulen, Hannover
(Schrödel) 1983
Nicht nur für den Umgang mit rechenschwachen Kindern
empfehlenswert. Die Autoren plädieren für die prinzipielle
Verankerung verlaufsdiagnostischer Verfahren.
Röhrig, R.: Mathematik mangelhaft: Fehler entdecken, Ursachen
erkennen, Lösungen finden; Arithmasthenie/Dyskalkulie: Neue Wege
beim Lernen, Reinbek (Rowohlt) 1996
Dies ist ein recht „schonungsloses“ Buch, das mit unserer Schule
sehr hart ins Gericht geht. Röhrig fordert eine prinzipiell
andere Strukturierung des Lernens, wenn rechenschwachen Schülern
langfristig geholfen werden soll und bietet dafür im weiteren
Verlauf Lern-Konzepte und Umsetzungsstrategien an.
Schöniger, J.: Vom Entschluss, ein
Versager zu sein. In: Psychologie heute, Jg. 15 (1988), Heft 6,
S. 52-57
In diesem Artikel wird auf sehr anschauliche Weise der
„Teufelskreis Lernstörung“ beschrieben. Aus psychologischer
Sicht wird beleuchtet, wie sich ein Versagen in Mathematik
Schritt für Schritt zu einer sekundären Neurotisierung ausweiten
kann.
Wehrmann, M.: Qualitative
Diagnostik von Rechenschwierigkeiten im Grundlagenbereich
Arithmetik, Berlin (Köster) 2003
Dieses Buch ermittelt durch die ausführliche Analyse von
Schülergesprächen qualitative Kriterien für eine
lernstofforientierte Förderdiagnose bei Rechenschwäche und
liefert praktisch umsetzbare Vorgaben für die tägliche Praxis
des Förderunterrichts.
http://www.verlag-koester.de/buch.php?id=274&start=0&fb_id=19
Zech, F.: Mathematik erklären und
verstehen – Eine Methodik des Mathematikunterrichts mit
besonderer Berücksichtigung von lernschwachen Schülern und
Alltagsnähe, Berlin (Cornelsen) 1995
Neben den arithmetischen Inhalten der Grundschule werden hier
vor allem sehr nachvollziehbar viele darauf aufbauende Inhalte
besprochen. Dieses Werk bietet die theoretische Grundlagen für
die sehr empfehlenswerte Reihe „Stützpfeiler Mathematik“ aus
nunmehr neun Bänden für das Schüler-Selbststudium ab Klasse 6.
praktische Handreichungen
lehrreiche Unterhaltung