Banner vom Therapiezentrum Rechenschwäche Stade

Praktische Handreichungen für die Unterrichtspraxis

Behring, K.; Kretschmann, R.; Dobrindt, Y.: Prozessdiagnose mathematischer Kompetenzen in den Schuljahren 1+2 (Band 1: Theoretische Begründung und Vortest; Band 2: Grundlegende Fertigkeiten des 1. Schuljahres; Band 3: Grundlegende Fertigkeiten des 2. Schuljahres, Schwerpunkt Arithmetik), Horneburg (Persen) 1999
Ein Grundlagenwerk zum Thema Verlaufsdiagnose. Viele ausführliche Materialien ermöglichen die genaue Profilierung von mathematischen Anfangskompetenzen in den ersten beiden Schuljahren. Nichts für Einsteiger in das Thema!

Boerner, G.; Boerner, K. et. al: Rechenschwäche verstehen – Informationsschrift zum Phänomen Rechenschwäche/Dyskalkulie, Essen (Institut für Mathematisches Lernen) 2001
Diese sehr informative Schrift hilft, durch viele Beispiele Rechenschwäche besser verstehen zu lernen und bietet dabei erste Anknüpfungspunkte für eine angemessene Hilfe. Das Werk ist beim Institut in Essen erhältlich oder aus dem Internet herunterzuladen (siehe:
http://www.rechenschwaechetherapie-essen.de/BIB.data/Bibliothek/reader.pdf)
 
Brühl, H., Lukow, H.-J. et al: Rechenschwäche/Dyskalkulie: Symptome – Früherkennung – Förderung, Osnabrück 2003
Materialien und Texte zur Fort- und Weiterbildung des Arbeitskreises des Zentrums für angewandte Lernforschung. In diesem von uns mit herausgegebenen Werk wollen wir insbesondere Lehrern und Einrichtungen, die auf unseren Fortbildungsveranstaltungen den Wunsch nach weiteren Hilfestellungen äußern, Materialien bei der Gestaltung der Unterrichtspraxis zum besseren Verständnis rechenschwacher Kinder anbieten. Bezug nur über die Zentren des Arbeitskreises. http://www.arbeitskreis-lernforschung.de/literaturhinweise/reader.htm

Ganser, B. (Hg.): Rechenstörungen (Bd. 1: Diagnose – Förderung – Materialien; Bd. 2: Unterrichtspraktische Förderung), Donauwörth (Auer) 1999
Ein von der Bayrischen Akademie für Lehrerfortbildung Dillingen herausgegebenes Übersichtswerk, das beginnend bei der Anamnese über Diagnose und Förderung alle Themenbereich im Förderprozess rechenschwacher Kinder tangiert. Band zwei bietet in Ergänzung zum ersten viele praktische Handreichungen.

Gaidoschik, M.: Österreichisches Rechenschwäche-Magazin (Halbjahres-Schrift des Vereins für Lern- und Dyskalkulietherapie Wien)
Eine Zeitschrift, die dem Thema „Förderung bei Rechenschwäche“ in der öffentlichen Diskussion mehr Gewicht verleihen will und auch für Deutschland viele relevante Artikel enthält. Alle Exemplare sind im Internet kostenfrei erhältlich (siehe
http://www.rechenschwaeche.at/magazin/magazin.htm)

Gaidoschik, M.: Rechenschwäche – Dyskalkulie. Eine unterrichtspraktische Einführung für LehrerInnen und Eltern, Wien (öbv & hpt) 2002.
Ein Buch, das vom österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur herausgegeben wurde und auch hierzulande sehr hilfreich ist. Für den praktischen Gebrauch von LehrerInnen und Eltern klar und verständlich geschrieben, bietet das Buch eine Fülle von Anregungen, wie drohende Rechenstörungen vermieden werden können – und wie geholfen werden kann, wenn ein Kind sich in dem „System Rechenschwäche“ bereits verfangen hat.

1. Ginsburg, H. P.: Entering the Child’s Mind. The Clinical Interview in Psychological Research and Practice, Cambridge (University Press) 1997
2. Ginsburg, H. P.; Jacobs S. F.; Lopez, L. S.: Teacher’s Guide to Flexible Interviewing in the Classroom – Learning What Children Know About Math, Boston (Allyn & Bacon) 1998

Diese beiden leider nicht in deutscher Übersetzung erhältlichen Bücher bietet praktische Handreichungen für die Durchführung der Rechenschwäche-Diagnose nach der Methode des Lauten Denkens. Ginsburg begründet diese Methode sehr ausführlich – auch in Absetzung zu den Kriterien der klassischen Intelligenz-Diagnostik.

Hoffmann, W.; Schlee, U.; Schwerin, A. v.: Mein Kind ist rechenschwach – Ein Ratgeber für den Umgang mit rechenschwachen Kindern, Dortmund (Mathematisch Lerntherapeutisches Zentrum) 1999
Ein informatives Buch für Eltern und Lehrer gleichermaßen, die viele Beispiele und Tipps enthält. Der 120-seitige Ratgeber ist für einen Unkostenbeitrag bei allen sechs im Anhang genannten Einrichtungen des Arbeitskreises zu beziehen http://www.arbeitskreis-lernforschung.de/literaturhinweise/ratgeber.htm

Kutzer, R.; Bagus, G.; Freise, B. et al.: Mathematik entdecken und verstehen Schülerband 1-6: Frankfurt/M. (Diesterweg) 1995-2001; Kommentarband 1: Frankfurt/M. (Diesterweg) 1998; Kommentarbände 2-4: Hünfeld (Kutzer) 1999-2003
Gute Materialien zur Förderung lernschwacher Kinder, in denen auch die Thematik Pränumerik angemessen berücksichtigt wird. Für den Einsatz ist unbedingt das intensive Studium der zugehörigen Kommentarbände erforderlich! Die Kommentarbände 2 bis 4 sind nicht mehr bei Diesterweg erschienen, sondern sind nur beim Privatverlag Kutzer erhältlich (siehe http://www.kutzer-verlag.de/hauptseiten/buecher.html .)

Schinköthe, H.: Mengen und Längen, Volxheim (Resi) 2000
Gekürzte Print-on-demand-Neuausgabe eines alten DDR(!)-Lehrbuches für Kindergärtnerinnen (!), das verständlich an das Thema mathematische Frühförderung heranführt. Empfehlenswert insbesondere bei Kindern mit pränumerischen Defiziten. Das Buch ist direkt beim Verlag erhältlich: http://www.resi-verlag.de/mengen.htm
 
 
Heidrun Claus / Jochen Peter  "Finger, Bilder, Rechnen"  Förderung des Zahlverständnisses im Zahlraum bis 10, Vandenhoeck & Ruprecht  Göttingen 2005  ISBN 3-525-46246-8
Etwa vier von hundert Kindern im Grundschulalter haben trotz durchschnittlicher Schulleistungen in anderen Fächern eine ausgeprägte Lernstörung im Bereich Mathematik, die sich oft in einem mangelnden Zahlen- und Zahlraumverständnis äußert - hier setzt das Förderprogramm der Autoren an.
Die Finger gehören zu den ältesten Hilfsmitteln des Menschen im Umgang mit Mengen und Zahlen. Heutzutage gilt das Rechnen mit den Fingern jedoch als Inbegriff gescheiterter Lernbemühungen und des Verharrens im zählenden Rechnen. Der Hamburger Zahl- und Rechenaufbau (HamZaRa) erschließt demgegenüber die Produktivkraft der Finger als Lern- und Arbeitsmittel für den Erwerb mathematischer Grundkenntnisse. Das Ziel des Programms besteht in der Förderung des Zahl- und Rechenverständnisses im Zahlraum bis 10. Die Abfolge der einzelnen Lernschritte orientiert sich an der Entwicklungslogik mathematischer Einsichten und Fähigkeiten. Dabei wird zunächst auf die Herausbildung eines mengenorientierten Verständnisses für Zahlen und Rechenoperationen Wert gelegt. Auf dieser Grundlage wird durch vielfältige Übungen der Erwerb praktischer Zahl- und Rechenfertigkeiten gefördert.
Das Programm wendet sich an Lehrer, Sonderpädagogen und andere Berufsgruppen, die in ihrem Arbeitsfeld mit Aufgaben der Entwicklungs- und Lernförderung im mathematischen Bereich befasst sind.
 
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